Wasserschule und Europäische Politische Strategien

Die Europäische Union und die Vereinten Nationen verfolgen eine Reihe von Zielen, Strategien und Programmen die sich gut mit uneren Wasserschulen ergänzen.

EU Aktionsplan Adipositas bei Kindern 2014-2020

Die Europäische Kommission reagierte auf die zunehmende Herausforderung von Übergewicht und Adipositas mit dem EU-Aktionsplan Adipositas bei Kindern 2014-2020. Ziel ist es, dazu beizutragen, den Anstieg von Übergewicht und Adipositas bei Kindern und Jugendlichen bis 2020 zu stoppen. Der Aktionsplan konzentriert sich auf Kinder, denn „durch gute Gewohnheiten in jungen Jahren ist die Chance groß, dass solche Gewohnheiten bis ins Erwachsenenalter beibehalten werden".

Der Aktionsplan ermutigt Schulen und Kindergärten, „den Zugang zu… weniger gesunden Lebensmitteln zu beschränken“ und „Umgebungen zu schaffen, in denen Gesundheit und Wohlbefinden gefördert werden und die gesunde Option zur einfachen Option wird“. Es wird erwähnt, dass Schulen Kindern und Jugendlichen als Alternative zu zuckerhaltigen Getränken Zugang zu kostenlosem Trinkwasser bieten müssen.

Weitere Informationen: https://ec.europa.eu/health/sites/health/files/nutrition_physical_activity/docs/childhoodobesity_actionplan_2014_2020_en.pdf

EU Trinkwasserdirektive

Ziel der EU-Trinkwasserrichtlinie ist es, in allen EU-Mitgliedstaaten sicheres und sauberes Wasser für den menschlichen Gebrauch zu gewährleisten. Ein wichtiger Grund für die Schaffung der Wasserrichtlinie war, dass die Wasserressourcen durch Verschmutzung gefährdet werden. In der Richtlinie wurden die wesentlichen Wasserqualitätsnormen (mikrobiologische, chemische und Indikatorparameter) auf EU-Ebene festgelegt. Die Trinkwasserqualität muss der Europäischen Kommission alle drei Jahre gemeldet werden. Die Richtlinie verlangt auch die regelmäßige Information der Verbraucher.

Die aktualisierte EU-Trinkwasserrichtlinie (2019) wird die Qualität und den Zugang zu Trinkwasser verbessern sowie den Bürgern bessere Informationen bieten. Dies wird auch dazu beitragen, unnötigen Kunststoffmüll zu reduzieren und den CO2-Fußabdruck der EU zu begrenzen sowie die Ziele für nachhaltige Entwicklung zu erreichen.

Mehr dazu: http://ec.europa.eu/environment/water/water-drink/legislation_en.html and http://ec.europa.eu/environment/water/water-drink/review_en.html

EU Plastik Strategie

Die Europäische Pastik Strategie wurde im Januar 2018 verabschiedet. Die Kommission erklärt: „Die Strategie ist Teil des Übergangs Europas zu besserer Kreislaufwirtschaft und wird auch zur Erreichung der Ziele für nachhaltige Entwicklung, der globalen Klimaschutzverpflichtungen beitragen“. Im Allgemeinen befasst sich die Strategie mit der Beantwortung von drei Hauptfragen: Wie kann der Einsatz fossiler Brennstoffe für die Herstellung von Kunststoffen reduziert werden? Wie kann man die Recyclingrate von Kunststoffen erhöhen und wie die Plastikverschmutzung minimieren. Obwohl es sich um ein internes EU-Dokument handelt, hat die Strategie große Auswirkungen auf einzelne Länder, globale politische Prozesse und die Umstellung auf nachhaltige Lieferketten.

Das Wasserschul-Projekt unterstützt die Strategie direkt, indem es Initiativen zur Reduzierung des Verbrauchs von Plastikflaschen fördert und Lehrmaterialien entwickelt, um Schülern/innen zu vermitteln, wie sie die Umwelt vor Plastikverschmutzung schützen können.

Mehr Informationen: https://ec.europa.eu/commission/news/eu-plastics-strategy-2018-nov-20_en and http://ec.europa.eu/environment/circular-economy/pdf/plastics-strategy-brochure.pdf

Nachhaltige Entwicklungsziele

Die Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung, die 2015 von allen Mitgliedstaaten der Vereinten Nationen verabschiedet wurde, bietet einen gemeinsamen Plan für Frieden und Wohlstand für die Menschen und den Planetn, jetzt und in der Zukunft. Im Mittelpunkt stehen die 17 nachhaltigen Entwicklungsziele (SDG), die ein dringender Aufruf zum Handeln von allen Ländern in einer globalen Partnerschaft sind. Sie würdigen, dass die Beendigung der Armut und anderer Entbehrungen mit Strategien einhergehen muss, die Gesundheit und Bildung verbessern, Ungleichheiten verringern und das Wirtschaftswachstum ankurbeln. All dies geschieht, während der Klimawandel bekämpft und der Schutz der Ozeane und Wälder angestrebt wird

Das Projekt Waterschool trägt zu mehreren dieser 17 Ziele bei:

Ziel 3: Gesundheit und Wohlbefinden – Ein gesundes Leben zu gewährleisten und das Wohlbefinden in jedem Alter zu fördern, ist für eine nachhaltige Entwicklung unerlässlich. Dies betrifft nicht nur Menschen im Süden, sondern alle Menschen darunter auch Kinder in Europa. Wasserschulen tragen zu diesem Ziel bei und fördern gesünderes Essen und Trinken.

Ziel 11: Nachhaltige Städte und Gemeinden - Angesichts der Zahl der Einwohner, die in Städten bis 2030 auf 5 Milliarden Menschen anwachsen, ist es wichtig, dass effiziente Stadtplanungs- und -verwaltungspraktiken vorhanden sind, um die mit der Urbanisierung verbundenen Herausforderungen zu bewältigen. Die Trinkwasserqualität und die Reduzierung von Abfällen sind wichtige Themen, die durch das Wasserschul-Projekt fokussiert werden.

Ziel 12: Verantwortlicher Konsum und Produktion - Bei nachhaltigem Konsum und nachhaltiger Produktion geht es darum, Ressourcen- und Energieeffizienz zu fördern, eine nachhaltige Infrastruktur zu schaffen und Zugang zu grundlegenden Dienstleistungen, umweltfreundlichen und menschenwürdigen Arbeitsplätzen sowie einer besseren Lebensqualität für alle zu gewährleisten. Ein zentrales Teilziel ist die Verfügbarkeit und Nutzung von frischem Trinkwasser auch für Kinder in Europa - ein Hauptanliegen des Projekts Wasserschule.

Mehr Information: https://www.un.org/sustainabledevelopment/sustainable-development-goals

Paris Abkommen zum Klimaschutz

Durch die Reduzierung des Flaschenwasserverbrauchs von 100 auf 88 Liter pro Jahr bis 2050 werden die europäischen Treibhausgasemissionen um 1,2 Millionen Tonnen CO2 gesenkt.

Wasserschulen fördern den Konsum von Leitungswasser und leisten damit einen Beitrag zur Reduktion von Plastikflaschen.

Mehr Infmation dazu: European Commission, Factsheet Saver drinking water for all Europeans

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